Blutige Zigaretten
Brauchst Du noch einen weiteren Schlag für Deinen Kaffee??
Bloody Cigarettes from Good Food Studio on Vimeo.
Endlich nicht mehr Rauchen
Brauchst Du noch einen weiteren Schlag für Deinen Kaffee??
Bloody Cigarettes from Good Food Studio on Vimeo.
Still ist es hier geworden.. Zum einen natürlich, weil man sich als Nichtraucher ja nicht mit dem Thema Rauchen auseinander setzen will, das Blog ist immer in Rückfällen oder schwachen Momenten super..
Und genau an so einer Stelle stehe ich gerade…
Waren es in den letzten Wochen immer mal wieder mehr Zigaretten, so ist aus Ausnahmen ganz schnell wieder Gewohnheit geworden. Und um nicht wieder als Raucher die Luft den ganzen Tag zu verpesten, ziehe ich schnell die Reissleine und steige aus, noch bevor es richtig anfängt.
Aber damit ist jetzt wieder Schluss! Ab heute gibt es keine einzige Zigarette mehr. Keine Ausnahmen, keine Sonderfälle und auch keine Ausreden mehr.
Hatte ja schonmal damit aufgehört, das ist eigentlich mit den 10 richtigen Tipps ganz einfach. Und um mal Mark Twain zu zitieren: “Mit dem Rauchen aufhören ist ganz einfach, das hab ich schon über 1000 mal gemacht.”
Recht hat er, das Aufhören ist nicht so schwierig, das Durchhalten ist das Problem. Und genau da setzt nun meine Idee an. Ich will ja schon seit langem ein MacBook haben, konnte mich aber bisher nicht überwinden. Und da ich mich gut kenne, ich brauche Zuckerbrot und Peitsche, habe ich mir folgendes ausgedacht:
Ich gebe mir das Zuckerbrot selber, indem ich mich belohne. Sollte ich 30 Tage komplett ohne Zigarette sein, dann bestelle ich mir endlich ein MacBook Pro. Durchs Nichtrauchen habe ich mir das ja längst erspart..
Und um mir ein bischen sozialen Druck zu machen, habe ich ja zum Glück euch… Hoffe ihr drückt mir die Daumen, dass ich wieder komplett von den Sargnägeln loskomme, und sollte ich wirklich wieder schwach werden, dann setze ich den Countdown natürlich wieder zurück auf 30 Tage…
Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und bin jetzt seit ca. 4 Wochen Nichtraucher. Mein Name ist Matthias, ich bin 30 Jahre alt, und Blogger (zentodone.eu). Warum ich berechtigt bin mich Nichtraucher zu nennen, weil ich ca. 16 Jahre lang geraucht habe und damit aufhörte. Aber zuerst einmal habe ich als ich aufhören wollte, genau wie du, der hier mittels Google oder einer sonstigen Suchmaschine hier gelandet bist, nach einer “einfachen” Methode für das “Wie” gesucht.
Ich habe von dem Arzt gehört, der Spritzen gibt und dann soll man aufhören zu rauchen. Ich habe von Tabletten gelesen, die man schluckt, und dann hört man auf zu Rauchen, ich habe von absolut einfachen Wegen gehört, die einem die Last abnehmen, nicht mehr Rauchen zu wollen! Allerdings hatten alle eins gemeinsam: Sie waren unheimlich teuer!
Den Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören, hatte ich schon länger. Aber bis dato war ich ihn nie angegangen, weil mir irgendwie immer was dazwischen kam. Ah, zuerst mal noch die Konferenz oder dieses Projekt abwarten. Dann höre ich auf. Ah, Urlaub aufhören? Ganz schlecht, habe ich schon mal ausprobiert, hat leider nicht funktioniert. Diese Ausreden alleine würden wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen.
Nein, die Entscheidung es mal wieder zu probieren, also mit der Rauchentwöhnung, kam von meiner Freundin. Mein Arbeitgeber bot Raucherentwöhnungskurse mittels Hypnose und Akupunktur an. Und für einen wesentlich geringeren finanziellen Teil, als das normalerweise der Fall gewesen wäre. Da meine Freundin auch mitmachen wollte und auch das immer ein guter Grund war es sein zu lassen, stimmte ich zu.
“Was habe ich zu verlieren?”, ging es mir durch den Kopf. “Entweder es funktinioniert, oder es funktioniert nicht!”, das war der Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich die Anmeldung unterschrieb.
Der 12.12.2009 kam immer näher. Und ich hatte eigentlich erwartet, dass mit fortschreitendem Datum auf dem Kalender, mein Puls sich erhöht, oder ich zumindest ein bisschen nervös werden würde. Aber nein, nichts der Gleichen geschah. Nein, und auch bis zur letzten Pause geschah nichts.
Aber das war nicht der Verdienst dieses Kurses auf den ich gleich kurz eingegehen möchte. Nein, ich hatte für mich bereits die Entscheidung getroffen, mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dass ich es wirklich bewußt gemacht habe. Rauchen war mir eingentlich immer ein Dorn im Auge.
*Ironie* Klar die ganzen positiven Eigenschaften, die das Rauchen hat, habe ich natürlich auch gesehen. *Ironie Ende*
Nein, ich meine der ganzen Dreck, der überall ist, wie z.B. volle Aschenbecher, oder die Klamotten, die nach Rauch stinken und deshalb immer wieder und relativ oft gewaschen werden müssen. Oder die Wände Zuhause und im Büro, die gelb werden durch das Nikotin. Das waren alles Sachen, die mich schon immer aufgeregt haben. Und ich wollte einfach nicht mehr und deswegen ist mir das Aufhören, doch sehr einfach gefallen.
Aber um auf die grundsätzliche Frage, wieder zurück zu kommen, ich habe einen Kurs bei Herrn Weck besucht. Falls sich der eine oder andere von euch genauer darüber informieren möchte, findet er unter dieser Adresse im Internet weitere Informationen: http://www.rauchfreischlank.com/
Dieser hier angebotene Kurs hat mir das Aufhören mit dem Rauchen wesentlich vereinfacht, aber die Entscheidung musste ich selbst treffen. Wenn ihr also die bewußte Entscheidung getroffen habt, ist die Hälfte schon erledigt! Ich hoffe, dass ich wenigstens ein wenig unterstützen konnte, und hoffe, dass auch ihr euren Weg findet mit dem Rauchen aufzuhören.
Sollte ihr noch Fragen oder Anregungen haben, bitte ich euch hier einfach ein Kommentar zu hinterlassen und ich werde versuchen, es schnellstmöglich zu beantworten.
Also irgendwie ist das sehr eigenartig. Jetzt bin ich schon 273 Tage Nichtraucher, die letzten Wochen davon sogar meist ohne darüber nachzudenken.
Aber in den letzten paar Tagen habe ich so dermassen Lust auf ne Zigarette, das ist unglaublich. Keine Ahnung warum..
Hab allerdings aus Stress ohne Ende, bin viel unterwegs und komme nicht so wirklich zur Ruhe. Vielleicht sind das noch alte Gewohnheiten die mir erzählen wollen das mich eine Zigarette entspannen würde und mir den Stress nimmt.
Und dann habe ich mir letztens wirklich eine geschnorrt und freudig angezündet. Mir ist direkt schlecht und schwindelig geworden und das Mistding war ruck-zuck auf dem Boden zertreten. Hat mir gut geholfen und gezeigt das Rauchen bah ist und mir in keinster Weise hilft.
Aber irgendwie verbirgt sich da im Hinterkopf immer noch eine leise Stimme die hustend nach einer Zigarette verlangt.. Komisch, aber ich werde stark bleiben! So! Und weil ich eisern war:
Und falls Du für unterwegs eine Motivation brauchst, dann gibt es Quit n Tell (iTunes Link). Die App fürs iPhone ist kostenlos und zeigt Dir gesparte Zigaretten und Geld an, genauso wie die Dauer die Du schon Nichtraucher bist:

Eigenartig, da bin ich jetzt seit über 8 Monaten rauchfrei, aber da geht mir doch tatsächlich so ein Gedanke durch denk Kopf “ach komm schon, eine Zigarette kannst Du Dir gönnen, das brauchst Du jetzt”.
Gut, es war stressig, nervig und anstrengend, aber warum zum Teufel sollte da eine Zigarette helfen? Und wieso “gönnen”? Gift und Drogen gönnt man sich nicht, mit sowas straft man sich..
Mehr als eigenartig, und irgendwie komme ich gerade in so eine Phase in der man aufhört zu vergessen warum man eigentlich damit aufgehört hat und wie anstrengend das war.
Bin hart geblieben, werde mir gleich nochmals meine Tipps durchlesen und den inneren Schweinehund raus in die Kälte schicken. Soll er doch draussen frieren, ich will nicht mehr rauchen und auch nicht wegen einer Sucht raus in die Kälte gehen..
Witziger Artikel ist das im Spiegel erschienen. Es geht dabei um den Rechner eines Rauchers den Apple nicht reparieren wollte. Gesundheitsgefährdend könne die Reparatur sein, deswegen wurde diese Dienstleistung von Apple angeblich abgelehnt.
Also ich bin ja froh mir keine Gift mehr in die Lungen zu pusten, aber man kann auch übertreiben:
Man könne das Macbook, das Derek zwecks einer Garantiereparatur in den Store gebracht hat, leider nicht bearbeiten. Zur Begründung hieß es, das Notebook sei wohl in einem Raucherhaushalt verwendet worden, weshalb jeglicher Garantieanspruch hinfällig wäre. Aufgrund von “Gesundheitsrisiken wegen Mitrauchens” weigere man sich, überhaupt Hand an das Macbook zu legen.
(Quelle: Spiegel)
Ich halte mich immer noch ab und zu auch in Raucherräumen auf, gehe auch in Kneipen wo geraucht werden darf und lasse Gäste auch bei mir zuhause rauchen.. Denn man kann das mit dem Nichtrauchen auch irgendwie übertreiben, oder?
Sehr schönes Video hab ich da beim Gilly gefunden. Es hat eine richtig schön eindrückliche Nachricht:
Manchmal darf man doch auch mal stolz auf sich selber sein. Und ich hab gerade meinen Counter geschaut um zu sehen wieviele Zigaretten ich schon nichtgeraucht habe, aktuelle weil die Steffi gerade aufgehört hat und der Matthias das gerade plant.
Ihr schafft das bestimmt, ich drücke euch ganz fest die Daumen!!
Und ach ja, stolz auf mich selber war ich auch noch:
Heute war es endlich soweit, ich bin nun also die längste Zeit Nicht-Raucher, der letzte Versuch war ja nach knapp 190 Tagen vorbei. Hatte damals schon eine Weile vorher immer mal wieder auf Partys geraucht, und es dann dann einfach irgendwann aufgegeben.
Nun bin ich aber erneut Rauchfrei und das nun schon seit mehr als 190 Tagen.
Und ich kann sagen: diesmal war es überhaupt nicht schwer. Ich denke beim letzten Mal hat mir einfach der richtige Wille gefehlt, und ich hatte mir einfach zu viele Rückfall-Zwischendurch-Zigaretten gegönnt.
Das ist diesmal ganz anders. Diesmal gibt es keine Zigaretten zwischendurch. Ich bin nun Nichtraucher, warum also zur Zigarette greifen.
Die drei ersten Wochen waren anstrengend, und auch nicht gerade stressfrei, die Laune oftmals auf dem Tiefpunkt. Das hat sich aber danach stetig verbessert, mittlerweile ist das Rauchen kaum noch Thema, ganz selten mal kommt die Lust auf eine Zigarette, und die geht dann schnell wieder vorbei.
Kurzum: ich freu mich über meine ersten 190 Tage als Nichtraucher, und bin mir sicher, dass es auch die nächsten 190 Tage so bleiben wird. Und deshalb kann ich stolz darauf zurückblicken: Continue reading ‘Tag 190 – Längster Nicht-Raucher aller Zeiten’