Tag 42: Aus Versehen geraucht

Sehr eigenartige Geschichte:

Ich bin arbeitstechnisch voll im Stress und unter Druck. Hänge am schnurlosen Telefon und wandere so beim Diskutieren durchs Büro. Da das Wetter so schön ist wandere ich nach draussen und über den Innenhof.

Wer mich kennt weiss, dass ich nicht gut still sitzen oder stehen kann, ich laufe also immer wieder genervt und gestresst über den Hof. Und irgendwann stehe ich neben einem netten Kollegen mit dem ich früher immer rauchen gegangen bin.

Er zündet sich eine an, hält mir eine Zigarette hin, ich nehm die in den Mund und er zündet sie mir an. Und dann, nach ein paar Zügen, wird mir schwindelig und ich merke: ich rauche doch gar nicht mehr, hab jetzt aber aus Versehen eine Zigarette im Mund..

Hab den Giftstengel die Zigarette sofort ausgemacht, aber mich schon gewundert wie mich mein eigenes Unterbewußtsein in die Falle gelockt hat..

Naja, egal, kann halt mal passieren..

Hab jetzt allerdings, einen Tag später, direkt wieder Schmacht und Lust auf eine Zigarette. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Nikotion ist wirklich eine Sucht, und eine Zigarette ist einfach eine zuviel.

Bin auf jeden Fall noch glücklicher und überzeugter Nichtraucher und:

  • Matthias ist nun seit 42.4 Tagen Nicht-Raucher!
  • Gesparte Zigaretten: 1061 Zigaretten
  • Gespartes Geld: 265.21 Euro

4 Responses to “Tag 42: Aus Versehen geraucht”


  1. 1Rio

    Wow, krass. Mensch ist ein Gewohnheitstier. Hoffe, du kannst weiter durchhalten und es reisst dich nicht rein. Deine Einstellung und das positive Denken sind klasse !

  2. 2Matthias

    Ja, das stimmt, Gewohnheiten wird man am schwersten los.

  3. 3Linda

    Manche Gewohnheiten lassen einem nicht – oder nur schwer – los.
    Aber: Nicht nur an die Gesundheit denken – Die Euros sind auch nicht zu verachten 🙂

  4. 4Micha

    Also ich bin seit März 2006 weg von der Zigarette und sehr froh drumm. Dass ich dabei einmal schwach wurde und meinem Schmacht nachgegeben habe kann ich im nachhinein als das größte Glück überhaupt bezeichnen, denn diesen sehr metallischen Geschmack empfand ich als so ekelhaft, dass ich bis zum heutigen Tag davon kurriert bin….

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