Gastbeitrag: Warum und Wie ich mit dem Rauchen aufgehört habe

20. Januar 2010 von Matthias

Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und bin jetzt seit ca. 4 Wochen Nichtraucher. Mein Name ist Matthias, ich bin 30 Jahre alt, und Blogger (zentodone.eu). Warum ich berechtigt bin mich Nichtraucher zu nennen, weil ich ca. 16 Jahre lang geraucht habe und damit aufhörte. Aber zuerst einmal habe ich als ich aufhören wollte, genau wie du, der hier mittels Google oder einer sonstigen Suchmaschine hier gelandet bist, nach einer “einfachen” Methode für das “Wie” gesucht.

Ich habe von dem Arzt gehört, der Spritzen gibt und dann soll man aufhören zu rauchen. Ich habe von Tabletten gelesen, die man schluckt, und dann hört man auf zu Rauchen, ich habe von absolut einfachen Wegen gehört, die einem die Last abnehmen, nicht mehr Rauchen zu wollen! Allerdings hatten alle eins gemeinsam: Sie waren unheimlich teuer!
Den Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören, hatte ich schon länger. Aber bis dato war ich ihn nie angegangen, weil mir irgendwie immer was dazwischen kam. Ah, zuerst mal noch die Konferenz oder dieses Projekt abwarten. Dann höre ich auf. Ah, Urlaub aufhören? Ganz schlecht, habe ich schon mal ausprobiert, hat leider nicht funktioniert. Diese Ausreden alleine würden wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen.

Nein, die Entscheidung es mal wieder zu probieren, also mit der Rauchentwöhnung, kam von meiner Freundin. Mein Arbeitgeber bot Raucherentwöhnungskurse mittels Hypnose und Akupunktur an. Und für einen wesentlich geringeren finanziellen Teil, als das normalerweise der Fall gewesen wäre. Da meine Freundin auch mitmachen wollte und auch das immer ein guter Grund war es sein zu lassen, stimmte ich zu.

“Was habe ich zu verlieren?”, ging es mir durch den Kopf. “Entweder es funktinioniert, oder es funktioniert nicht!”, das war der Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich die Anmeldung unterschrieb.

Der 12.12.2009 kam immer näher. Und ich hatte eigentlich erwartet, dass mit fortschreitendem Datum auf dem Kalender, mein Puls sich erhöht, oder ich zumindest ein bisschen nervös werden würde. Aber nein, nichts der Gleichen geschah. Nein, und auch bis zur letzten Pause geschah nichts.

Aber das war nicht der Verdienst dieses Kurses auf den ich gleich kurz eingegehen möchte. Nein, ich hatte für mich bereits die Entscheidung getroffen, mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dass ich es wirklich bewußt gemacht habe. Rauchen war mir eingentlich immer ein Dorn im Auge.

*Ironie* Klar die ganzen positiven Eigenschaften, die das Rauchen hat, habe ich natürlich auch gesehen. *Ironie Ende*

Nein, ich meine der ganzen Dreck, der überall ist, wie z.B. volle Aschenbecher, oder die Klamotten, die nach Rauch stinken und deshalb immer wieder und relativ oft gewaschen werden müssen. Oder die Wände Zuhause und im Büro, die gelb werden durch das Nikotin. Das waren alles Sachen, die mich schon immer aufgeregt haben. Und ich wollte einfach nicht mehr und deswegen ist mir das Aufhören, doch sehr einfach gefallen.

Aber um auf die grundsätzliche Frage, wieder zurück zu kommen, ich habe einen Kurs bei Herrn Weck besucht. Falls sich der eine oder andere von euch genauer darüber informieren möchte, findet er unter dieser Adresse im Internet weitere Informationen: http://www.rauchfreischlank.com/

Dieser hier angebotene Kurs hat mir das Aufhören mit dem Rauchen wesentlich vereinfacht, aber die Entscheidung musste ich selbst treffen. Wenn ihr also die bewußte Entscheidung getroffen habt, ist die Hälfte schon erledigt! Ich hoffe, dass ich wenigstens ein wenig unterstützen konnte, und hoffe, dass auch ihr euren Weg findet mit dem Rauchen aufzuhören.

Sollte ihr noch Fragen oder Anregungen haben, bitte ich euch hier einfach ein Kommentar zu hinterlassen und ich werde versuchen, es schnellstmöglich zu beantworten.


4 Kommentare zu “Gastbeitrag: Warum und Wie ich mit dem Rauchen aufgehört habe”

  1. Gravatar Icon

    yvonne

    hi,
    meine name ist yvonne und ich bin 27 jahre alt.
    ich habe auch wiedermal mit rauchen aufgehört circa so zwei wochen.ich habe aufgehört da ich selbst den gestank nicht mehr ertragen konnte(wäsche,küche-wo ich am liebsten auch mein kaffee getrunken habe).
    das ist alles n ganz großer mist, denn ich weiß genau das ich immer lust hab zu rauchen, mich aber dagegen entschieden habe.es gibt leute die hören einfach auf und die anderen wie ich hauts voll aus der bahn.
    mein tagesablauf muss ich voll neu konstruieren da ich mir ja ständig zum rauchen zeit genommen habe die jetzt übrig ist.ist ja auch cool denn meiner familie kommt es zu gute;-)
    naja muss jetzt auf arbeit, das lenkt wenigstens ein bißchen ab.schaue auf jeden fall hier nochmal rein wegen tipps und so für die schwachen momente.
    grüßle yvonne

  2. Gravatar Icon

    Tanja

    Hi,

    ich hab es auch geschafft. Mein Rezept hat nat. auch ganz stark mit dem eigenen Willen zu tun, nämlich schlichtweg einfach nicht mehr dran denken. Also sobald der Gedanke wieder hochkommt eine Rauchen “zu müssen” einfach an etwas anderes denken. Klingt komisch, ich weiß, mir hat es jedenfalls geholfen. Nach einiger Zeit lässt das Verlangen auch tatsächlich nach.
    Gruß Tanja.

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    yvonne

    so da bin ich wieder,

    und immer noch glücklicher nichtraucher.herrlich jetzt sind es schon vier wochen “ohne”.
    ich bin super glücklich ich schreib einfach mal meine vorteile auf die ich bis jetzt erfahren habe ohne den glimmstängel:

    -meine wohnung ist stinkfrei

    -ich kann besser riechen und schmecken

    -ich schlafe viel besser, klar bessere
    sauerstoffaufnahme,wache erholter auf

    -sport geht viel besser, hab komischer weise auch mehr lust drauf wie vorher

    -dieses komische gefühl von antriebslosigkeit ist total weg, darüber freue ich mich am meisten

    -mein geld spar ich

    -mehr zeit für mich und meine familie

    usw.
    es sollte schon ein einziger grund von den aufgezählten sein um aufzuhören.meine lebensqualität ist um einiges gestiegen und ich genieße es in vollen zügen.

    natürlich ist es auch nicht immer einfach.
    aber: ich habe so selten bock zum rauchen(ich stelle mir dann vor wie der rauch in meinen lungen ist, dann ist die lust ganz schnell wieder weg, denn ich habe mich ja dagegen entschieden und möchte nie wieder freiwillig verseuchte luft einatmen)
    was mich momentan auch noch stört ist das ich so ein leichten husten habe.überhaupt nicht stark aber er nervt.
    mir wurde gesagt das sich meine lunge reinigt.ok find ich cool, aber des dauert ewig.
    so jetzt genieß ich ein wenig die sonne auf meinem balkon.
    tschüßle yvonne

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    Robbi von Folienfaq.de

    Ich finde es gut wenn jemand so diszipliniert ist und mit dem Rauchen aufhört. Bin selbst Nichtraucher. Ein Freund von mir raucht 2 Schachteln am Tag, er schafft es einfach nicht davon weg zukommen. Man kann förmlich mit ansehen wie er sich gesundheitlich und auch finanziell ruiniert. 3600,- / Jahr für Zigaretten. Das ist echt Wahnsinn.

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