71 Prozent der Deutschen finden das Rauchverbot gut

Laut einer Umfrage des Forschungsinstituts tns-emnid finden 71% der Deutschen das, seit dem 1. Januar geltende, Rauchverbot gut. Gegen das öffentliche Rauchverbot waren nur 28% der Befragten.

Witzig: über die Hälfte der Raucher unterstützen auch das Rauchverbot in Restaurants und Kneipen! Na das klingt doch mal richtig gut, oder? Aber damit nicht genug:

Rauchverbot führt zu Nichtrauchern

19% der Befragten Raucher haben angegeben seit dem Verbot weniger zu rauche, 4% haben sich das Rauchen im Zuge des neuen Gesetzes direkt abgwöhnt! Das nenn ich mal einen Erfolg, jeder zusätzliche Raucher ist doch schonmal ein Riesengewinn, oder?

Änderungen von Gewohnheiten

Einige Gewohnheiten der Raucher scheinen sich aber nun dennoch zu ändern, Kneipenwirte werden dies nicht gerne hören, aber etwa jeder vierte Raucher hat angegeben sich nun häufiger mit Freunden zuhause zu treffen, der Gang in die Kneipe nimmt damit wegen dem Rauchverbot ab.

Schmidt als Ausnahme

Die Rauch-Aunahme, unser Altkanzler Helmut Schmidt (SPD), wird allerdings toleriert. Das Schmidt als überzeugter Langzeeitraucher sich nicht um das neue Gesetz kümmert, und weiterhin sogar in Fernehshows rauchen darf, finden ein Drittel der Befragten nicht so schlimm.

Langzeitraucher stoßen also immer noch auf Verständnis, gerade wenn sie so demonstrativ wie Schmidt an der Zigarette hängen. Auch die Anzeige gegen Schmidt und seine Frau Loki, angezeigt wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, scheint der Popularität des ehemaligen Politikers keinen Abbruch zu tun.

2 Responses to “71 Prozent der Deutschen finden das Rauchverbot gut”


  1. 1Christoph

    Ich zähle mich auch zu den 71%.
    Empfinde es als sehr angenehm, mich im Restaurant und in Diskotheken nicht mehr in Qualmwolken wiederzufinden.

  2. 2Rob Vegas

    sehr interessantes blog und schönes thema, aber mir fehlt hier irgendwie noch die mini-raucherecke…

    fand das gesetz auch verkehrt. man hätte räume für nichtraucher schaffen müssen, anstatt die raucher zu vertreiben.

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