Nikotinpflaster

Pflaster sind für stärkere Raucher sehr gut geeignet, da sie im Blut einen gleichbleibenden Nikotinspiegel erhalten. Wer nur manchmal zur Zigarette greift, für den sind eher Nikotinkaugummis geeignet. Ziel ist, die Schmacht nach einer Zigarette zu reduzieren und die Entzugserscheinungen durch den Nikotinmangel zu minimieren.

Der Vorteil liegt klar auf der Haut Hand, einmal aufgeklebt hält das Pflaster meist für den ganzen Tag und nimmt Dir die Nikotinschmacht.

Nikotinpflaster – Anwendung

Es wird auf die Haut aufgeklebt und gibt in kontrollierten Dosen Nikotin durch die Haut ab. Ein Pflaster der Phase 1 enthält 24,9 mg Nikotin. Davon werden während der Anwendung etwa 60 % (entsprechend 15 mg) über die Haut aufgenommen. Der damit erzielte Nicotinspiegel im Blut erreicht etwa 1/3 der früheren Raucherwerte. Dein Körper wird auf diese Weise – analog zu Deinem früheren Rauchverhalten – mit einem relativ gleich bleibenden Nikotinspiegel den ganzen Tag über versorgt.

Jeder regelmäßige Raucher (laut Hersteller) (bei einem Konsum von > 10 Zigaretten/Tag) sollte mit dem Phase 1 Pflaster beginnen und es über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen verwenden. Zur schrittweisen Entwöhnung vom Nicotin wechseln Sie danach je für 2 Wochen auf die jeweils schwächeren Phasen 2 und 3.

Du startest also mit einer hohen Dosis und entwöhnst Dich nach und nacht… Du solltest die Nikotinpflaster nicht länger als einige Wochen benutzen und den Gebrauch auf jeden Fall vorher mit Deinem Arzt besprechen.

Nikotinpflaster – Nutzung

  • Klebe morgens ein Pflaster an eine trockene, fettfreie und unbehaarte Stelle des Körpers, am besten im Bereich des Oberkörpers, der Hüfte oder des Oberarms.
  • Denk dran das Pflaster abends vor dem Schlafengehen wieder abnehmen. Das Pflaster sollte nicht mehr als 16 Stunden getragen werden.
  • Nimm am nächsten Tag eine andere Klebestelle.
  • Du solltest. während Du das Pflaster anwendest, auf keinen Fall rauchen!
  • Beim kurzen Duschen kann das Pflaster auf der Haut verbleiben.

Nikotinpflaster – Gegenanzeigen

Nikotinpflaster sollten bei Krankheiten und Umständen, bei denen der allgemein zu erwartende Nutzen in keinem günstigen Verhältnis zu einem möglichen Schaden steht, nicht angewendet werden.

Bei der Anwendung von Nikotinpflaster gilt dies insbesondere für folgende Erkrankungen: frischer Herzinfarkt, schwere Herzrhythmusstörungen, vor kurzem aufgetretener Schlaganfall, sich verschlechternde Verengung der Herzkranzgefäße, Überempfindlichkeit der Haut gegen Nikotin, chronisch generalisierte Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, chronische Hautentzündungen und Nesselsucht

Nikotinpflaster – Anwendungsbeschränkungen

Bei Vorliegen folgender Erkrankungen sollten Nikotinpflaster nur mit besonderer Vorsicht und in Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden: stabile Verengung der Herzkranzgefäße, stark erhöhter Blutdruck, Hirngefäßerkrankungen, Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen, schwere Herzschwäche, Überfunktion der Schilddrüse, insulinpflichtige Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) , akute Magen- und Darmgeschwüre, schwere und anhaltende Hautirritationen.

Wichtig:

  1. Während der Nutzung von Nikotinpflastern auf keinen Fall weiterrauchen.
  2. Natürlich müssen die Pflaster unzugänglich für Kinder aufbewahrt und auch zu entsorgen werden.

Fazit:
Ich denke für den Anfang kannst Du mit den Nikotinpflastern die Schmacht ganz gut in den Griff bekommen, besonders wenn Du ein starker Raucher warst und damit mit Sicherheit Entzugserscheinungen bekommen wirst.



www.docmorris.com

Dabei solltest Du darauf achten möglichst schnell davon los zu kommen. Du willst ja schließlich nicht mit dem Rauchen aufhören weil die Zigaretten so doof aussehen, sondern weil das Nikotin ungesund ist.

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