Tag 42 – Ist Passivrauchen gegen die Schmacht hilfreich?

Wir waren gestern auf einer Geburststagsfeier die in einem relativ kleinen Raum stattfand. Dort waren fast die Hälfte der Anwesenden Personen Raucher..

Jetzt mag man im ersten Moment denken, daß das Passivrauchen ja irgendwie auch gegen die Schmacht helfen muß.. Man atmet ja schließlich an so einem Abend sicherlich ne Menge Rauch und damit auch Nikotin ein. Aber hilft das gegen die Schmacht, oder macht das gar das Aufhören mit dem Rauchen schwieriger? Hier mal einge Fakten zum Thema Passivrauchen:

Passivrauchen – Schädliches Wohngift

Passivrauch gilt als das schädlichste Wohngift. 20 Prozent des Tabakrauchs atmet ein Raucher ein und aus, 80 Prozent sind Rauch vom glimmenden Ende einer Zigarette (Glutkegel).

Der Rauch von der Zigarette selber enthält wesentlich mehr giftige und krebserregende Stoffe als der durch den Filter inhalierte Rauch. Umsomehr ein Raucher an der Zigarette zieht, desto höher ist der Schadstoffanteil in der Raumluft. Während des Glimmens verändert sich die Zusammensetzung enorm: So sind die Nitrosamine im Nebenstromrauch vierhundertfach höher konzentriert als im Hauptstromrauch. Dies unterscheidet Tabakrauch von vielen anderen Emissionen.
(Quelle Wikipedia)

Passivrauchen – Erhöhtes Krebsrisiko

Täglich gehen allein in Deutschland rund 386 Millionen Zigaretten in Rauch auf. Passivraucher haben neben den Rauchern selber aber ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko: Wer mitraucht oder mitrauchen muss, erhöht sein Lungenkrebsrisiko um etwa 40 Prozent.
(Quelle Krebsinformationsdienst)

Passivrauchen – Deutschland ist Spitze der passivrauchbedingten Todesfälle

In Deutschland werden über 170.000 Neugeborene jährlich schon im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt. Über 8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind dem Tabakrauch zu Hause ausgesetzt. Mehr als 35 Millionen erwachsene Nichtraucher atmen zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit unfreiwillig Tabakrauch ein. Am stärksten sind Nichtraucher übrigens dem Passivrauchen in der ausserhäuslichen Freizeit ausgesetzt, wie z.B. Cafés, Restaurants, öffentlichen Einrichtungen, bei Freunden und Bekannten.An den Folgen des Passivrauchens sterben jährlich mehr als 3.300 Nichtraucher (davon 70% Frauen). Im europäischen Vergleich steht Deutschland damit mit an der Spitze der passivrauchbedingten Todesfälle
(Quelle Rauchfrei Info)

Passivrauchen tötet – Statistiken und Zahlen

  • Passivrauchen bei Angestellten der Gastronomie verursacht pro Arbeitstag einen Todesfall
  • 20 – 30 % erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen entspricht etwa 400 Todesfällen pro Jahr
  • 30% erhöhtes KHK-Risiko (koronare Herzkrankheit) , dies entspricht etwa 50.000 Todesfällen pro Jahr
  • durch Passivrauch sterben jährlich 770 Nichtraucher an einem Schlaganfall, 50 Nichtraucher an einer Lungenerkrankung und 260 Nichtraucher an Lungenkrebs
  • 60 Säuglinge und 200 Kleinkinder sterben jährlich in Raucherhaushalten durch Folgen des Passivrauchens
  • 6 Stunden Passivrauchen entspricht zwei gerauchten Zigaretten

(Quelle Passivrauchen)

Fazit:
Wenn das mit den 6 Stunden = 2 Zigaretten stimmt, habe ich gestern also 2 Zigaretten “passiv geraucht”.. Hmm, also ist das vielleicht gut für die Schmacht aber schlecht fürs Aufhören.. Sollte also in Zukunft nicht nur wegen der Gesundheit kleine verrauchte Räume meiden, sondern auch damit die Schmacht dann am nächsten Tag nicht wieder gut motiviert vor der Türe steht..

Bis jetzt ist die Schmacht nicht aufdringlicher als sonst, ab und zu höre ich die leise Stimme nach einer kleinen Zigarette fragen, aber nicht stärker als sonst.

Wie sieht es bei Dir aus? Ist bei Dir die Schmacht nach Partys in verrauchten Räumen schlimmer, oder merkst Du auch keinen Unterschied?

PS:

Quitcounter

  • Matthias ist nun seit 42.6 Tagen Nicht-Raucher!
  • Gesparte Zigaretten: 1066 Zigaretten
  • Gespartes Geld: 266.43 Euro

2 Responses to “Tag 42 – Ist Passivrauchen gegen die Schmacht hilfreich?”


  1. 1Niffchen

    Erstmal Herzlichen Glückwunsch zum neuen Nichtraucher-Dasein! Und wie geht es Dir so als Nichtraucher? Der Beitrag war für mich jedenfalls sehr informativ. Interessante Infos und Zahlen drin … ich hoffe aber, dass Du dennoch das Rauchen weiterhin erfolgreich aus deienem Leben verbannst 😉

    Gruß,
    Jens

  2. 2Sandy

    Hey, also für alle die NOCH nicht Nichtraucher sind kann ich nur raten werdet es. Ich hab wirklich lange geraucht und hab es endlich geschafft auzuhören. Ich fühle mich seit dem viel besser und meinen Kindern gefällt es auch. Ich hab es ohne irgend eine Therapie geschafft ich hab einfach im Internet gelesen und gelesen. Hier hab ich einen sehr ausführlichen Text gefunden, der motiviert mit dem Rauchen aufzuhören.

    http://www.hau-tu.de/index.php5/Endlich_mit_dem_Rauchen_aufh%C3%B6ren

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